Der Kölner Architekturpreis gehört zu den ältesten deutschen Architekturpreisen und wird für vorbildliche Bauwerke, Gebäudegruppen, städtebauliche Anlagen und Freianlagen in Köln und Umgebung verliehen.
Die fachkundige Jury zeigte sich vom Umbau der einstigen Lagerhallen einer Seilerei in Köln-Mülheim beeindruckt – dem jetzigen Hauptsitz der Stierherde von H-ZWO.
Hier, im revitalisierten Industrieerbe an der Schanzenstraße haben die Architekten den zweckgebundenen Materialwildwuchs des langen Gebäudes mit einer Banderole aus rhythmisch gelochten Blechen gebändigt.
Darüber hinaus wurden eine Vielzahl unterschiedlicher Innenhöfe für eine hohe Aufenthaltsqualität geschaffen und mit den Materialien Holz und Glas eine Oberfläche erzeugt, die wunderbar mit den Spuren der Industrienutzung korrespondiert.
Der alle drei Jahre ausgelobte Kölner Architekturpreis, der ein Spektrum der aktuellen Architektur in Köln und Umgebung widerspiegelt, soll die Bemühungen um die Qualität gebauter Umwelt fördern.
Er wird ausgelobt vom “Kölner Architekturpreis e.V.”, dessen Träger das Architektur Forum Rheinland (AFR), der Bund Deutscher Architekten (BDA), Köln, der Deutsche Werkbund Nordrhein-Westfalen(DWB) und der Kölnische Kunstverein (KKV) sind.
H-ZWO-Geschäftsführer Frank Holtey: „Wir freuen uns mit den Architekten Trint + Kreuder und dem Bauherren Gottfried Eggerbauer über die Prämierung der charmanten Seiler Höfe als kreatives Zentrum der Domstadt.“
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